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Windsurf World Cup Sylt 2017 steht vor der Tür

Verantwortlicher Autor: Tamás György Morvay Westerland, 06.09.2017, 12:20 Uhr
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Filigrantechniker wie Tempobolzer treffen sich jedes Jahr seit 1982 am Brandenburger Strand der Nordseeinsel Sylt.
Filigrantechniker wie Tempobolzer treffen sich jedes Jahr seit 1982 am Brandenburger Strand der Nordseeinsel Sylt.  Bild: Tamás György Morvay

Westerland [ENA] Er ist das Highlight der Saison, für Athleten wie für Zuschauer: der Mercedes-Benz Windsurf World Cup auf Sylt, der seit 35 Jahren jeweils Ende September während 10 Wettkampftagen ausgetragen wird. Neben den traditionellen 3 Disziplinen Slalom, Free- und Waveriding, auch 2017 mit Foiling-Rennen.

Wieder werden über 200,000 Zuschauer vom 29. September bis 8. Oktober erwartet, wenn sich auf der nördlichsten Insel Deutschlands zum als Super Grand Slam ausgetragenen Saison-Höhepunkt die Weltelite des Windsurfens einfindet. Und erneut besteht die Chance, dass die Wassersportler in mindestens einer der vier ausgetragenen Disziplinen am Brandenburger Strand ihren diesjährigen Weltmeister küren: die Freestyler tragen auf Sylt ihr letztes Saisonrennen aus. Dabei zeigen sie immer neue Drehungen, Sprünge und Rotationen, die von den Kampfrichtern nach Schwierigkeitsgrad und Umsetzung beurteilt werden. Erneut werden dem Venezolaner Jose "Gollito" Estredo dabei die besten Titelchancen eingeräumt, der im Vorjahr hier seinen 7. WM-Titel feierte.

Mit Vincent Langer ist immer zu rechnen auf Sylt

Im Slalom, bei der die Athleten eine mit Bojen abgesteckte Strecke befahren, liegt der französische Serienweltmeister der letzten Jahre, Antoine Albeau, klar auf WM-Kurs und könnte auf Sylt erneut die Trophäe in die Höhe stemmen. Neben dem frisch gekürten Deutschen Meister, Vincent Langer tummeln sich im grossen Feld erneut mehrere deutsche Hoffnungsträger, auch der jüngeren Windsurf-Generation: Sebastian Kördel, Gunnar Asmussen, aber auch der neu für Deutschland startende Malte Rauscher, haben das Zeug dazu, weit vorne mitzumischen.

Spannend gestaltet sich heuer ebenfalls der Spitzenkampf im Wellenreiten: der durch eine verletzungsbedingten Pause handicappierte Philip Köster liegt nur 66 Punkte vor seinem grössten Widersacher, dem Spanier Victor Fernandez. Doch das Ferld der Deutschen kann neben dem "Überflieger" Köster noch mit weiteren jungen, aber auch routinierten Fahrern aufwarten: Alessio Stillrich und Moritz Mauch, sowie Leon Lamaer und Klaas Voget bilden die geballte Ladung an deutschen Talenten, die in dieser Königsdisziplin berechtigte Hoffnungen auf gute Platzierung machen dürfen. Bei den Damen ist dem aufstrebenden Talent Lena Erpenstein, gegenwärtig auf Rang 4, ein Podestplatz auf Sylt zuzutrauen.

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