Montag, 17.12.2018 11:12 Uhr

Vertrags-Poker und Fußball-Krimi bei Borussia Dortmund

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Dortmund, 13.03.2018, 18:40 Uhr
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Marco Reus (l.) gewann mit dem BVB nur knapp gegen Eintracht Frankfurt.
Marco Reus (l.) gewann mit dem BVB nur knapp gegen Eintracht Frankfurt.  Bild: Sportfoto Borussia Dortmund

Dortmund [ENA] Im Fokus der Aktivitäten bei Borussia Dortmund steht natürlich die fußballerische Kontinuität in ihrer Spielbilanz in der Bundesliga. Aber mit Vorrang wird auch an der mannschaftlichen Perspektive getüftelt. Es geht natürlich konkret für die BVB-Verantwortlichen...

...um die Vertragsabschlüsse mit ihren Fußball-Akteuren. Eine der brisantesten Resultate bildete natürlich die Verlängerung des Vertrages mit Marco Reus bis zum Jahre 2023. Seine Beweggründe sieht der Nationalspieler auch darin, seine Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft zu untermauern. Aber es geht ihm auch beim BVB - als eine Galionsfigur - auf inter- nationaler Ebene als Mannschaft zu wirken.

Reus eine Galionsfigur beim BVB

Dazu sieht Reus auch ein Verbleiben des Torschützen-Talents Michy Batshuayi. In seinem Interview erklärte Reus: "Ich freue mich darüber, wenn Michy bei uns bleibt. Dazu ist es natürlich notwendig, dass wir mit ihm auf einem Champignons - League - Platz am Saison-Ende stehen." Natürlich ist dieses Wunschdenken von Reus nur möglich, wenn aus dieser Leihgabe des Belgiers (von Chelsea) eine längerfristige Bindung an Dortmund vollzogen wird.

Über 81 000 Zuschauer im Signal-Iduna-Park

Das liegt sicher auch im Interesse der 81360 Zuschauer im Signal-Iduna-Park beim Match zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt, die dieses Spiel und natürlich den 3:2-Sieg des BVB mit Begeisterung registrierten. "Diese Stürmer-Perle Batshuayi dürfen wir nicht mehr hergeben, auch wenn er viele Millionen kosten sollte", so urteilte einer der treuesten Anhänger des BVB Michael Ganzer nach dem Spiel. Auch die anderen treuen Fans dachten sicher ähnlich nach ihren begeisterten Jubelrufen nach dem Match.

81 360 Zuschauer beim Spiel BVB - Frankfurt

Wenn man an die Dimensionen denkt: Über 80 000 Zuschauer in einem Spiel - Das entspricht einer Größenordnungs-Zahl einer mittleren Kleinstadt. Darauf kann dieser Revier-Klub stolz sein und könnte sicher die "Kleingeldkasse" bereitwillig öffnen für so ein Stürmer-Talent. Denn er war in diesem prestigeträchtigen Vergleich der Goalgetter für den BVB mit seinen beiden entscheidenden Torerfolgen. In diesem Fußball-Krimi war er so nervenstark, dass er mit einem Links-Schuß noch in der letzten Minute des Spiels (90 + 4) das erlösende 3:2-Siegtor vollstreckte.

Danny Blum schoss zeitweilig den Ausgleich

Dann kam die Chance für Batshuayi. Er tankte sich durch die enge Abwehrkette der Eintracht-Verteidiger und beförderte den Ball in die obere Gehäuseecke des Gegners. Das war die Erlösung der Gastgeber. Denn in der zweiten Spielhälfte trumpften die Gäste gewaltig auf, setzten auch zunehmend BVB-Keeper Roman Bürki mehr unter Druck. Dadurch war der Ausgleich durch Jovic eine verständliche Folge. Nun müssen die Frankfurter mit dem Debakel leben, denn die Hessen mussten damit erstmals in dieser Saison 3 Auswärts-Schlappen hinnehmen.

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