Montag, 19.11.2018 08:56 Uhr

Kreiswart Wolfgang Kaiser: "Ich mache weiter bis 2022

Verantwortlicher Autor: Rainer Michelmann Lanzingen, 10.07.2018, 08:40 Uhr
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Lanzingen [ENA] „Ich wollte eigentlich 2019 nach über 20 Jahren als erster Vorsitzender des Tischtenniskreis Main-Kinzig nicht mehr kandidieren. Jetzt habe ich aber entschieden, wenn ihr mich wollt, bis 2022 weiterzumachen.“ Langanhaltender Beifall widerfuhr Wolfgang Kaiser(Unterreichenbach) nach diesen Worten beim Tischtennis Kreistag im Lanzinger Dorfgemeinschaftshaus. Der 60-jährige genießt hohes Ansehen im Kreis. Seine Arbeit wird geschätzt. Er dankte dem Vorstand, den Vereinen, dem Bezirk unter der Führung von Heiko Rother sowie dem neuen Vorsitzenden des Hessischen Tischtennis Verbands (HTTV), Andreas Hain für die großartige Mitarbeit. „Der HTTV hat in den verschiedenen Bereichen neue Strukturen eingeschlagen. Deshalb mache ich mir trotz des demokratischen Wandels keine Sorgen um den Tischtennissport. Allerdings müssen wir immer wieder selbst Werbung für den Sport machen. Wenn nicht wir, wer dann?“

Die beste Werbung war die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft der Senioren der TG Langenselbold. Oder die bereits 23. Mal in Folge stattfindenden Hessischen Minimeisterschaften beim TV Meerholz. Und der dritte Hessenpokalsieg in Serie durch die TG Biebergemünd. Kreissportwart Wolfgang Stichel (Lanzingen) zog auch ein positives Fazit der vergangenen zwölf Monate. Da nannte er die seit Jahren positiven Teilnehmerzahlen beiden Kreismeisterschaften, Ranglistenspielen und Kreis-Mannschaftsmeisterschaften der Senioren. Allerdings werden in der neuen Saison 20 Herren-Mannschaften weniger an den Start gehen. Die Gründe sind vielfältig.

Bei den Damenteams begrüßt der Sportwart mit dem TV Meerholz ein Team mehr als im Vorjahr. Stabil sind die Zahlen, Daten und Fakten im Nachwuchsbereich. Kreisjugendwart Norbert Fritz (Nidderau) sagte, dass in Salmünster sogar ein zweites Leistungszentrum installiert wurde. Mit 97 gemeldeten Mannschaften von Kreis- bis Hessenebene für die neue Spielzeit 2018/2019 bleiben die Vereine auf dem Niveau des Vorjahres (96 Teams). Werbung für das Schiedsrichterwesen machte der Schiri-Wart Markus Künzel. 18 ausgebildete Schiedsrichter sind im Main-Kinzig-Kreis aktiv.

„Wir suchen immer wieder Neue. Die Termine für den ein- und zweitägigen Lehrgang werden noch bekannt gegeben.“ Dann begann der lange Ehrungsmarathon. Wolfgang Stichel und Wolfgang Kaiser überreichten Pokale und Urkunden an alle Meister aller Klassen. Ein Neuerung, die der Tischtennis Bundestag beschlossen hat, verkündete der Sportwart. Ab der Saison 2019/2020 spielen alle Teams der Bundesliga bis Oberliga als Vierer-Mannschaft. Die Sechser-Team gehört der Vergangenheit an. Nach welchem System gespielt wird, ist noch offen. Apropos neues System. Der TV Lützelhausen stellte den Antrag, dass in der 1. Kreisklasse der Damen ab er kommenden Spielzeit das Braunschweiger System eingeführt werden sollte. Dieser Antrag wurde mit angenommen.

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