Samstag, 21.04.2018 11:47 Uhr

Hafen Köln will zügig Krisenlösung vermelden

Verantwortlicher Autor: Jochen Raffelberg Köln, 01.04.2018, 12:34 Uhr
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Köln [ENA] Hafenbetreiber (HKG) und Schifffahrtsverwaltung (WSV) sind sich einig, dass eine rasche Dalbenlösung für den Kölner Rheinauhafen bevorzugt werden soll. Dies teilte die HKG am Freitag mit. Es liefen derzeit Gespräche, an denen auch die Stadt Köln teilnehme, da die Kaimauer laut Vertrag wieder in das Eigentum der Stadt übergehen soll. Eine Entscheidung gebe es zwar noch nicht und dem entsprechend auch keinen Zeitplan.

“Alle Beteiligten sind sich aber der Brisanz der Situation bewusst, so dass wir hoffen, dass es zügig Ergebnisse zu vermelden gibt,” erklärte HKG-Sprecher Christian Lorenz zu Mutmassungen, der Aufsichtsrat seines Unternehmens habe eine Dalbenlösung bereits gebilligt. Auch in der Kölner Hafenzeitung schrieb Lorenz, dass das Festmachen im Rheinauhafen bald wieder möglich sein solle. Er bedauerte das von der HGK verhängte Anlegeverbot, das die ohnehin knappen Liegeplätze weiter einschränke. Die Verfügung sei aber zwingend notwendig gewesen, da durch die Unfälle bei den Hochwasserlagen im Dezember und Januar die Sicherheit gefährdet gewesen sei.

“Nicht auszudenken, wenn auf der Kaimauer Passanten bei den Unglücken zu Schaden gekommen wären oder ein Schiff sich komplett losgerissen hätte,” schrieb Lorenz. Zu den Havarien war es gekommen, als zwei Binnenschiffe Festmachpoller aus der Kaimauer gerissen hatten. Die Polizei ermittelt gegen unbekannt, da die Verursacher den Schaden nicht gemeldet hätten. Ein Anwohner aus dem Rheinauhafen hatte angeregt, die 1,4 Kilometer lange Kaimauer mit Videokameras überwachen zu lassen.

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