Mittwoch, 20.06.2018 15:37 Uhr

Was Klang alles kann

Verantwortlicher Autor: K.-W. Fleißig Hirschendorf, 27.02.2018, 20:31 Uhr
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Hirschendorf [ENA] "Was Klang alles kann" – davon überzeugten sich kürzlich die Teilnehmerinnen des Hirschendorfer Frauenabends im dortigen Gemeindehaus. Einmal monatlich trifft man sich hier, um bei einem Themenabend gesellig beisammen zu sein. Diesmal war Susanne Stammberger aus der Hildburghäuser Einrichtung „Die Kleine Oase im Klanghaus“ zu Gast. Im Raum des Gemeindehauses waren die Stühle im Halbkreis aufgestellt ...

und in der Mitte auf dem Fußboden standen verschieden große Klangschalen, beispielsweise für die Füße, das Becken, die Hände oder auch den Kopf. Daneben lagen Klöppel, mit denen die Schalen in Schwingung versetzt werden können und auf die einzelnen Energiebereiche des Körpers wirken. Dann gab es da noch Klangstäbe, eine Sansula und ein Kalimba – kleine Musikinstrumente – oder auch ein Monocord. Im Raum loderte der Ofen und zum Aufwärmen gab es der Jahreszeit entsprechend Wintertee oder auch Bratapfeltee und Pfefferminztee.

Nach einer Einführung durch Susanne Stammberger in die Klangtherapie und die einzelnen Klanggeräte begaben sich die Teilnehmerinnen am Frauenabend bei dämmerhaften Schein des Lichtes gemeinsam nach getaner Tagesarbeit mit wohltuenden Klängen auf eine kleine Reise durch den Körper. Mit geschlossenen Augen gab es Entspannung und ein Abwenden von den Dingen der Umgebung. Schließlich gab es auch noch eine Duftmediation mit Lavendel, die den Abend ausklingen ließ. Die Jüngste im Kreise der Frauen, Mandy Malter, durfte auch einmal selbst die Wirkung der Klänge von Fußschalen und Kopfschale erfahren.

Seit bereits mehr als fünf Jahren organisieren die Hirschendorferinnen Martina Hopf, Gerlinde Lau und Marion Zetzmann diese Frauenabende, die bis auf die Urlaubszeit monatlich stattfinden. Je nach Thema sind es so 15 bis 20 Frauen, die den Weg in das Gemeindehaus finden. „Wir mussten aber auch schon zusätzlich Stühle stellen, so groß war hier und da das Interesse“, so die Organisatorinnen. Wenn auch diesmal in Anbetracht der Grippewelle nicht ganz so viele Frauen das Angebot wahrnehmen konnten, so war es doch für alle wieder ein gelungener Abend.

Aber nicht nur aus Hirschendorf selbst kommen immer wieder Teilnehmerinnen, auch aus der Umgebung sei das Interesse an den Frauenabenden da. Und wie weiß man über Datum, Zeit und Thema Bescheid? Hans-Jürgen Lau schreibt die Einladungen. Dazu gehen in die Hirschendorfer Häuser kleine Handzettel, es gibt an exponierten Stellen Aushänge und schließlich sei es die Mundpropaganda, die für Zuspruch sorgt.

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