Montag, 23.07.2018 19:34 Uhr

Der Weisse Ring Hilfe für Kriminalitätsopfer

Verantwortlicher Autor: G. Schwarz Rosenheim, 27.03.2018, 10:34 Uhr
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Rosenheim [ENA] Der WEISSE RING wurde 1976 als Verein unter anderem von dem Fernsehjournalisten Eduard Zimmermann in Mainz gegründet, wo er seinen Sitz hat und in das Vereinsregister eingetragen ist. Der Verein hat in Deutschland etwa 3.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und rund 50.000 Mitglieder. Kriminalitätsopfer und Interessierte können unter der Rufnummer 116 006 telefonisch Kontakt aufnehmen oder Informationen zu den H

Betroffenen kann geholfen werden durch: • Menschlichen Beistand und persönliche Betreuung nach der Straftat • Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht • Hilfestellungen im Umgang mit den Behörden • Vermittlung von Hilfen anderer Stellen • Hilfeschecks für eine für das Opfer jeweils kostenlose Erstberatung frei wählbare anwaltliche und eine psychotraumatologische Erstberatung sowie für eine rechtsmedizinische Untersuchung • Übernahme von Anwaltskosten, insbesondere zur Wahrung von Opferschutzrechten im Strafverfahren (Opferanwalt) und zur Durchsetzung von Ansprüchen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG)

• Erholungsmaßnahmen für Opfer und ihre Familien in bestimmten Fällen • Finanzielle Unterstützung zur Überbrückung tatbedingter Notlagen Der WEISSE RING hat inzwischen mehr als 200.000 Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen menschlichen Beistand und immaterielle Hilfe geleistet. Er kann zusätzlich bedürftigen Opfern und ihren Familien durch finanzielle Unterstützungen helfen tatbedingte Notlagen zu überbrücken, und stellte für Opferbetreuungsmaßnahmen einschließlich direkter materieller Hilfen bisher mehr als 142 Mio. Euro bereit.

Der vom WEISSEN RING ins Leben gerufene Tag der Kriminalitätsopfer erinnerte am 22. März eines jeden Jahres an die Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen, die auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind. Und auch die Außenstelle Rosenheim informierte am 22. März ganztags an einem Info-Stand auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz ausführlich über den WEISSEN RING und seine Arbeit als Opferschutzorganisation. Ungeachtet der bedauerlichen Vorfälle in Lübeck bittet die Außenstelle Rosenheim um Ihre Unterstützung:

Die derzeit 7 ehrenamtlichen Mitarbeiter betreuen mit Stadt und Landkreis Rosenheim ein sehr großes Einzugsgebiet. Dabei fehlen geeignete Räumlichkeiten, in denen die vertraulichen Opfergespräche geführt und die anfallenden Büroarbeiten erledigt werden können. Es können aber keine Räume angemietet werden, da die Außenstelle Rosenheim über keine eigenen Geldmittel verfügt und Mittel von der Bundesgeschäftsstelle nicht zur Verfügung stehen. Deshalb die Frage: Wer hat einen geeigneten Raum, der als Büro- und Besprechungsraum nutzbar wäre, oder wer kennt jemanden, der einen solchen Raum zur Verfügung stellen kann? Kontakt unter Tel.: 0152-26765427 oder 0151/55164800 Website: rosenheim-bayern-sued.weisser-ring.de

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