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Ein kurioser Lebenstraum verwirklicht: Selbstgebaute Burg

Verantwortlicher Autor: Peter Markl Sopron-nahe Wien, 26.02.2018, 15:37 Uhr
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Burg Taródi: Ein kurioser Lebenstraum von Istvan Tarodi aus Sopron in Ungarn
Burg Taródi: Ein kurioser Lebenstraum von Istvan Tarodi aus Sopron in Ungarn  Bild: Peter Markl

Sopron-nahe Wien [ENA] Sopron/Ungarn [ENA] Nahe des Klosterwaldes in den Soproner Wäldern verwirklichte ein Handwerker mit Familie, Fahrrad und viel Zeit seinen Lebenstraum, eine eigene Burg zu bauen. Soll sie der Volksmund ruhig “Narrenburg” nennen oder wie es der Mittelstand ausdrückt “Visionäre Architektur”.

Fakt ist, daß Istvan Taródi in 62 Jahren seinen Traum vollenden konnte. Am Anfang Stein für Stein aus der Umgebung mit dem Fahrrad transportierend, später mit Hilfe seiner Kinder, verbaute er über 200 Eisenbahnwaggons Gneis-Steine und Ziegel. Der höchste Turm ist fast 20 Meter hoch geworden und zum Bauwerk gehören eine Zugbrücke, Wendeltreppen und andere typische Charakteristika traditioneller Burgen auf einem 25.000 m2 umfassenden Grundstück. Davon ist etwa die Hälfte der Fläche mit der Burg überbaut.

Teilweise erscheint die kuriose Sehenswürdigkeit wie eine Märchen, sie verfügt über Türme und Türchen, Zugbrücken, Wetterhahn, Löwenkopf, Wendeltreppen und geheimnisvolle Ecken und Nischen und das heute etwa 4300 m² große Gebäude besteht tatsächlich aus den Teilen einer mittelalterlichen Burg: angefangen von den Wohnräumen über den Brunnen und den Rittersaal bis zum Weinhaus, zur Zugbrücke, den Wendeltreppen und dem Badezuber. István Taródi verstarb 2010 und hinterließ als Erbe ein Beweisstück, was man mit eisernem Willen und Ausdauer alles schaffen kann. Darum wurden Burg und Gelände nun auch zur öffentlichen Besichtigung freigegeben und zählen zu beliebtesten Ausflugszielen Soprons.

Taródy Burg in Sopron
Taródy Burg in Sopron
Taródy Burg in Sopron
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