Sonntag, 21.10.2018 07:31 Uhr

WEC Prolog: Nach 8 Stunden führt Toyota

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Le Castellet (FRA), 06.04.2018, 19:12 Uhr
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Toyota
Toyota  Bild: Markus Faber

Le Castellet (FRA) [ENA] Der heutige erste Tag im Rahmen des Prolog der World Endurance Championship (WEC) im südfranzösischen Le Castellet, bringt in der LMP-1 Klasse erwartungsgemäß beide Toyota an die Spitze des Feldes. Nach über 8 Stunden Dauertest ist das restliche LMP-1 Feld der Privatteams dicht beisammen.

Das lange Warten hat ein Ende. Die Super-Saison 2018/19 beginnt am heutigen Freitag, 6. April bei sommerlichen Temperaturen mit dem Start des offiziellen Tests in der WEC auf dem Formel-1 Kurs Paul Ricard bei Le Castellet in Südfrankreich. Zwei Tage verbringen alle für die aktuelle Saison gemeldeten Teams und sammeln wichtige Daten für die nächsten Rennen. Auf dem 5,861 Kilometer langen Kurs sind 35 Fahrzeuge unterwegs. Das Schweizer Team Rebellion startet nur mit einem statt zwei der neuen LMP1-Oreca-Gibson. Die private Konkurrenz von Manor und SMP bringt jeweils ebenso zwei Autos wie die Werksmannschaft von Toyota. Die Japaner müssen beim Prolog aufgrund anderweitiger Einsätze auf drei Stammfahrer verzichten.

Der spanische Formel-1 Fahrer Fernando Alonso fehlt beim Prolog, zeitgleich findet der zweite Saison-Lauf der Formel-1 in Bahrain statt. Zusätzlich sind Kazuki Nakajima und Kamui Kobayashi (beide JPN) beim Super-GT-Saisonauftakt in Okayama unterwegs. Daher wird ex-Formel-1 Pilot und LMP-1 Berater bei den Japanern Alexander Wurz (AUT) für einen Einsatz bei den Testfahrten benannt. Auch Ersatzpilot Anthony Davidson (GBR), der seinen festen Platz im Kader für Fernando Alonso räumen musste, ist als Testfahrer in Le Castellet vorgesehen. Das US-Team DragonSpeed hat sich für seinen LMP-2 Boliden allerdings ab Silverstone die Dienste des erfahrenen Briten gesichert. Er wird ab dem 6-Stunden-Rennen in Silverstone zum Einsatz kommen.

Sebastien Buemi (CHE) und Mike Conway (GBR) wurden für beide Fahrzeuge genannt. Davidson, der 2014 mit Toyota den WEC-Fahrertitel gewann, wird sich den Oreca 07 (#31) mit Pastor Maldonado (VEN) und Roberto Gonzalez (MEX) teilen. Bei SMP-Racing sitzt Neuzugang Stephane Sarrazin (FRA) in Le Castellet im Cockpit des neuen Dallara-BR1-AER. An seiner Seite befinden sich die beiden Russen Egor Orudzhev und Matevos Isaakyan. Für ByKolles wird der Brite Oliver Webb agieren, für die beiden Ginettas von Manor waren bisher nur Charlie Robertson und Oliver Rowland (beide GBR) genannt. Gestern stellte Manor den Briten Alex Brundle als dritten Fahrer vor. Zunächst war der Pole Robert Kubica im Gespräch, er erteilte vor dem Prolog dem Team eine Absage.

BMW M8
Aston Martin
Gruppe LMP2-GTE

In der LMP2-Klasse fällt auf, dass ein Fahrzeug von Jackie Chan DC mit drei Piloten aus Malaysia besetzt ist. Der Oreca-Gibson mit der Startnummer 37 soll von Jazeman Jaafar, Weiron Tan und Nabil Jeffri gesteuert werden, im Schwesterauto #38 sollen Ho-Pin Tung (CHN) und der Franzose Gabriel Aubry agieren. DragonSpeed hat das mexikanische Fahrerduo Roberto Gonzalez auch Ex-Formel-1-Pilot Esteban Gutierrez benannt. In der GTE-Pro-Klasse treffen die neuen Autos von BMW (M8 GTE) und Aston Martin (Vantage AMR) auf die neue Version des Ferrari 488 GTE EVO und die bekannten Fahrzeuge von Porsche (911 RSR) und Ford (GT).

Die Werksteams der stark besetzten Kategorie sind mit voller Personalstärke für den Testeinsatz genannt. In der GTE-Am-Klasse hat Proton für die beiden 911 RSR Matt Campbell (AUS) mit #88 sowie Christian Ried (DEU) und Matteo Cairoli (ITA) mit #77 angemeldet. Erstmals dürfen die Teams den Prolog für einen Langstreckentest über insgesamt 30 Stunden nutzen. Nicht alle Mannschaften werden von dieser Möglichkeit tatsächlich Gebrauch machen bis morgen 16 Uhr die Fahrzeuge zu testen.

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